Blogartikel schreiben: Mit diesem Blueprint kannst du es bestimmt.

Blogartikel schreiben

Blogartikel schreiben ist eine großartige Möglichkeit, von deinen Kunden im Netz gefunden zu werden und das Vertrauen in deine Expertise zu stärken. In diesem Artikel zeige ich dir, welche vielen Vorteile dir das Blogging bringt, welche Arten von Blogartikeln du schreiben kannst und wie du diese Arbeit auch erfolgreich outsourct.

Du brauchst kein Talent zum Schreiben.

In der Schule wurde mir von meinen Lehrern immer wieder gesagt, dass ich kein Talent zum Schreiben hätte. Meine Texte wären oberflächlich, meine Grammatik Kraut und Rüben und von der Rechtschreibung wollen wir gar nicht erst sprechen. Auch meine Mitschüler waren nicht besonders mitfühlend. Ich war unter 31 Kindern in meiner Klasse das Schlusslicht, das versuchte, mit Ach und Krach mitzuhalten, um keine Ehrenrunde drehen zu müssen.

Mir wurde das Schreiben also in keiner Weise in die Wiege gelegt und um ehrlich zu sein, hatte ich eine enorme Angst aufgebaut, etwas zu veröffentlichen. Irgendwie bin ich im Laufe meiner Karriere dann in Richtung Content-Marketing geschlittert und nun kam ich nicht mehr drumherum, auch eigene Texte zu verfassen. Folgendes ist mir dabei aufgefallen: Mir fällt es nur dann schwer, über etwas zu schreiben, wenn ich mich mit der Thematik nicht wirklich auskenne. Wie oft habe ich gedacht, dass ich etwas wüsste, mir beim Schreiben dann aber aufgefallen ist, dass ich nur vereinzelte Wissensfetzen hatte, die kein rundes Bild ergaben.

Heute nutze ich das Blogging primär dafür, meine Expertise weiter auszubauen. Denn wenn ich es tiefgründig aufschreiben konnte, habe ich es auch umfassend verstanden. Meine Leser erkennen das ebenso und schenken mir ihr Vertrauen, dass ich im Coaching oder durch andere Angebote ihr Problem wirklich lösen kann.

Lead-Generierung auch im Schlaf

Wer ein Unternehmen aufbaut, weiß, wie anstrengend die Lead-Generierung sein kann. Zwar haben uns die modernen technischen Errungenschaften viele neue Möglichkeiten gegeben, doch im gleichen Atemzug ist damit auch sehr viel Arbeit einhergegangen.

Wer ehrlich zu sich ist, erkennt, dass Marketing als Unternehmensprozess unendlich komplex geworden ist, viel Zeit in Anspruch nimmt und es trotz vieler Trackingmöglichkeiten immer noch nicht klar ist, wie der Return On Investment (ROI) aussieht. Deshalb ist es sinnvoll, Marketingmöglichkeiten zu identifizieren, die eine langanhaltende Wirkung zeigen, auch wenn du bereits zum nächsten Projekt übergegangen bist.

Blogging ist eines dieser cleveren Maßnahmen, da die Blogartikel weiter für dich arbeiten, auch wenn du im Urlaub bist oder schläfst. Um die Effektivität des Bloggings noch stärker zu zeigen, gibt es hier ein paar Statistiken, welche von Hubspot regelmäßig gesammelt und aufbereitet werden:

  • Marketer, die Blogging priorisieren, haben eine 13x höhere Wahrscheinlichkeit, einen positiven ROI zu sehen.
  • 55% der Marketer sagen, dass das Erstellen von Blogartikeln ihre top Inbound-Marketing-Priorität ist.
  • Content-Marketing bekommt dreimal mehr Leads als bezahlte Werbung.

Wenn du also Energie investierst, um einen guten Blogartikel zu erstellen, dann wirst du noch Jahre später davon profitieren können.

Experten sprießen wie Pilze aus dem Boden.

Deutschland ist schon lange kein produzierendes Land mehr. Unser Fokus liegt auf Dienstleistungen und insbesondere auf Wissensarbeit. Deshalb ist es kein Wunder, dass es immer mehr Experten gibt, die nun die neuen Medien nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen.

Die große Anzahl an Experten macht es für Kunden und Klienten oft sehr schwer zu erkennen, wer tiefgreifende Lösungen für Probleme hat und wer mehr Schein als Sein ist. Der sogenannte „Bullshit Detector“ ist bei den Internetnutzern besonders stark aufgedreht. Deshalb ist es umso wichtiger, deine Expertise transparent zu zeigen.

In einem Blogartikel hast du die Möglichkeit, dein Wissen und deine Lösung tiefgreifend zu demonstrieren. Wenn du Angst haben solltest, dass du vielleicht zu viele Inhalte rausgibst und deshalb keiner mehr deine Zeit beanspruchen will, kann ich dich beruhigen:

  • Großzügigkeit ist attraktiv und lässt deine potenziellen Kunden ebenso großzügig sein.
  • Wissen und Weisheit sind ein großer Unterschied. Auch wenn der Interessent in einem Artikel liest, wie es funktioniert, heißt das noch lange nicht, dass er das Konzept auch für sich anwenden kann. Es braucht eine Transferleistung, die für viele unendlich schwer ist. Dazu brauchen sie immer noch dich.
  • Ein Blogartikel ist nur ein kleines Puzzleteil einer gesamten Lösung. Viele Kunden investieren trotzdem noch gerne in einen Onlinekurs oder eine Dienstleistung, um einen geordneten Fahrplan für eine umfassende Lösung zu haben.

Und wie ich bereits in der Einleitung des Textes beschrieben habe, ist das Verfassen von Artikeln eine wunderbare Möglichkeit, deine eigene Expertise zu vertiefen. Man sagt nicht umsonst, dass der Lehrer am meisten lernt. Wenn du in der Lage bist, es aufzuschreiben, dann hast du es auch verstanden. Das sagen auch renommierte Pädagogen, welche sich mit diversen Lerntechniken befassen.

Den Lesern ihr Problem bewusst machen.

Viele Menschen sind sich ihres eigentlichen Problems noch gar nicht bewusst. Deshalb ist es nicht zweckmäßig, diesen Menschen ein Angebot zu machen. Blogartikel sind eine gute Möglichkeit, deine Zielgruppe dort abzuholen, wo sie sich derzeit befindet und ihr zu helfen, mehr Bewusstsein über ihre eigenen Probleme zu bekommen. 




Im Marketing gibt es das Konzept der fünf Bewusstseinsstufen. Auf jeder Stufe hat der Leser andere Fragen, die er sich stellt. Bist du in der Lage, diverse Blogartikel zu verfassen, die die Themen der jeweiligen Bewusstseinsstufe entsprechen, dann kannst du deine Zielgruppe sanft und ohne Verkaufsmanipulation auf dich aufmerksam machen und zum Sale bringen.

Stufe 1 - Unbewusst:

  • Meine Ehe ist Scheiße. Ich glaube, ich habe den falschen Partner geheiratet.
  • Ich habe immer Geldprobleme. Irgendwas mache ich falsch.
  • Ich habe nicht genügend Kunden. Mein Business funktioniert nicht richtig.

Hier hat die Person einen Schmerz oder ein Unwohlsein. Sie weiß aber nicht, was das Problem dahinter ist. Sie weiß nur, dass etwas nicht passt.

Stufe 2 - Problembewusst

  • Ich kann mit meinem Partner nicht mehr reden, ohne dass sofort ein Streit ausbricht.
  • Ich habe keinen Überblick, wie viel Geld ich einnehme und wie viel ich ausgebe.
  • Wenn ich mit potenziellen Kunden rede, dann traue ich mich nicht nach dem Sale zu fragen.

In dieser Phase hat die Person bereits erkannt, was das Problem für ihren Schmerz genau ist, hat aber noch keinerlei Vorstellung, was eine mögliche Lösung sein könnte.

Stufe 3 - Lösungsbewusst

  • Wir brauchen einen Eheberater, der uns hilft, wieder konstruktiv miteinander zu kommunizieren.
  • Ich brauche eine Smartphone-App, bei der ich alle Einnahmen und Ausgaben unkompliziert erfassen kann.
  • Ich muss lernen, wie man eine Marketingkampagne entwickelt, die den Interessenten automatisch von der Informationsphase zum Produktpitch überführt.

In dieser Phase weiß der Suchende bereits, welche Lösungsmöglichkeiten es für sein Problem gibt und er versucht nun herauszufinden, wer ihm diese Lösung liefern kann.

Stufe 4 - Produktbewusst

  • Ist der Herr Mayer als Eheberater in der Lage, auch meinen skeptischen Mann zu überzeugen, dass die Beratung sinnvoll ist?
  • Kann ich bei der App sich wiederholende Ausgaben automatisch eingeben?
  • Habe ich nach der Weiterbildung eine konkrete Kampagne erstellt oder nur Wissen angehäuft?

Hier hat der User dein Angebot bereits gefunden und setzt sich nun damit auseinander, ob er es in Anspruch nehmen möchte oder nicht. Hier musst du auch folgende Einwände dringend beantworten:

  • Das funktioniert für mich nicht.
  • Ich habe nicht genug Geld.
  • Der Zeitpunkt ist nicht der Richtige.
  • etc.

In dieser Phase haben es die User bereits auf deine Website geschafft und setzen sich nun aktiv mit deinem Angebot auseinander. Auf der typischen Verkaufsseite solltest du nun alle möglichen Fragen beantworten, die ein Interessent in dieser Bewusstseinsstufe hat. Unter diesem Link findest du eine hilfreiche Vorlage, wie du eine Verkaufsseite aufbauen kannst.

Stufe 5 - Maximalbewusst

  • Bei welchen familiären Problemen kann mir Herr Mayer noch helfen?
  • Gibt es noch weitere Finanz-Apps und Ressourcen von dieser Firma?
  • Kann mir der Tutor auch bei der Umsetzung der Kampagne helfen?

In dieser Phase hat der Interessent dein Angebot bereits gekauft und fragt sich nun, ob du ihm auch mit anderen Problemen helfen kannst. Diese Stufe eignet sich hervorragend für Follow-up-Angebote.

Blogartikel ermöglichen es dir, unterschiedliche Menschen in unterschiedlichen Bewusstseinsstufen abzuholen. Solltest du dir jemals gesagt haben, dass du nicht mit Kunden arbeiten willst, die dein Thema noch nicht verstanden haben und du das Gefühl hast, dass du bei Adam und Eva anfangen musst, erlaubt dir dieses Konzept, diese Menschen dauerhaft abzuholen, ohne dass du dir immer wieder den Mund fusselig reden musst.

Vier Artikeltypen, die du erstellen kannst.

In diesem Abschnitt zeige ich dir vier grundlegende Artikeltypen und wie sie aufgebaut sein können.

1. Der Definitionsartikel

Der Definitionsartikel ist eine Artikelform, die zum Ziel hat, ein Thema grundlegend zu erklären. Hier geht es darum, einen groben Einstieg in ein Thema zu finden und einen ersten Überblick über den Sachverhalt zu bekommen. Du kannst diese Artikelform mit einem Wikipedia-Artikel oder einem Eintrag in einer Enzyklopädie vergleichen.

Folgende Fragen kannst du in dieser Artikelform beantworten:

  • Wie wird das Thema oder der Begriff definiert?
  • Wann wende ich es an?
  • Wie kann ich es genau anwenden?
  • Wer sollte es anwenden?
  • Gibt es Anwendungsbeispiele für die Veranschaulichung?
  • Welche Stärken und Schwächen hat das Konzept?
  • Gibt es alternative Konzepte, die man betrachten kann?

Der Artikel "PESTEL-Analyse: Wenn die Umwelt auf dein Business wirkt." ist ein typischer Definitionsartikel.

2. Die Sammlung

Der Artikeltyp „Sammlung“ ist eine gute Möglichkeit zusammenzutragen, welche Optionen es denn überhaupt in Bezug auf ein Thema gibt. Folgende Beispiele für Sammlungen gibt es:

  • Sieben Managementbücher, die jeder Digitalunternehmer gelesen haben sollte.
  • 13 CRM-Tools und ihre Vor- und Nachteile
  • 19 Geschäftsmodelle, die ortsunabhängig funktionieren.
  • Acht mögliche Abschlusstechniken für deinen Verkauf

Der Artikel „Wie du mit dem richtigen Angebotsformat mehr Umsatz generierst, weniger Stress ausgesetzt bist und mehr Spaß hast.“ ist ein solcher Sammlungsartikel. Da du in diesem Artikel eine Vielzahl an Optionen für deinen Leser auflistest, wird dein Blogartikel umso wertvoller, wenn du ihm auch eine Entscheidungshilfe gibst. Eine Entscheidungsmatrix zu entwickeln, in der du passende Parameter aufnimmst und eine Gewichtung hinzufügst, könnte ein mögliches Tool sein. Hier findest du ein Beispiel einer sehr umfangreichen Entscheidungsmatrix.

3. Der How-to-Artikel

Im How-to-Artikel gibst du eine genaue Anleitung wie etwas gemacht wird. Hier geht es darum, den Prozess für einen Sachverhalt zu beschreiben und ihn so transparent und anschaulich wie möglich zu machen. Mögliche Beispiele für einen How-to-Artikel wären:

  • Wie du eine Wordpress-Seite einrichtest.
  • In sieben Schritten zu deinem eigenen Onlinekurs
  • Wie du für ein Keyword auf Platz 1 rankst.
  • Wie du drei Kilo in drei Wochen verlierst, ohne auf Kohlenhydrate verzichten zu müssen.

Der Blogartikel „Buchhaltung outsourcen - So geht’s wirklich“ und der Artikel „Wie du die Conversion Rate deines Sales Funnels berechnest und optimierst.“ sind zwei sehr anschauliche Beispiele für einen How-to-Artikel.

4. Der Warum-Artikel

Der Warum-Artikel ist ein geeignetes Format, wenn du dem Leser noch beibringen musst, warum dein Lösungsweg so viel besser ist als andere Optionen. Viele Interessenten sind aufgrund der Auswahlmöglichkeiten massiv überfordert. Wenn du ihnen die Möglichkeit gibst, sich zu belesen, warum dein Lösungsansatz für sie am besten geeignet ist, desto mehr Vertrauen werden sie haben und sie lassen sich leichter auf dich ein. Beispiele für einen Warum-Artikel wären:

Der Artikel „Warum du mehr verkaufst, wenn du weniger Angebote hast.“ ist ein Beispiel für einen Warum-Artikel. Diese Artikelform eignet sich besonders, wenn du eine Aussage treffen willst, die gegen das allgemeine Verständnis geht und du damit ein wenig polarisierst. Beispiele wären:

Der Blueprint für deinen Blogartikel

Natürlich vermischen sich die Artikelformen auch miteinander. In einem Warum-Artikel kann man auch gerne eine Definition zu dem Thema geben. Und in einem How-to-Artikel kann man auch ein bis zwei Gründe nennen, warum man diese Anleitung überhaupt anwenden sollte. Der Unterschied ist der Fokus des Artikels, welches die Suchintention des Users widerspiegelt.

Um dir das Schreiben eines Artikels zu erleichtern, kannst du dich an ein Blueprint halten. Dieser Blueprint soll dich nicht in ein starres System pressen, sondern dir einen Startpunkt geben, besonders wenn du dich gerade uninspiriert fühlst.

Blogartikel schreiben Blueprint

Folgende Bereiche hat dieser Blueprint:

  • Aufhänger Kernaussage
  • Warum (Thesen und Beweise)
  • Was (Thesen und Beweise)
  • Wie (These und Beweis)
  • Kernaussage

1. Aufhänger

Der Aufhänger bedeutet eine spannende Einleitung in ein Thema. Dieser Teil hat sich online stark verändert zu traditionellen Texten. Da ein Leser online kaum noch gewillt ist, darauf zu warten, ob der Text für ihn relevant ist oder nicht, solltest du in diesem Teil sehr schnell sagen, um was es in den folgenden Abschnitten geht, damit der Leser entscheiden kann, ob er den Text weiter konsumieren möchte.

2. Kernaussage

Jeder Text sollte eine Kernaussage haben. Überlege dir, welche Information der Leser unbedingt mitnehmen soll, wenn er alles andere vergessen würde. Welche Kernaussage muss erhalten bleiben?

3. Warum

In diesem Abschnitt erklärst du dem Leser, warum es überhaupt so wichtig ist, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Besonders, wenn du Themen behandelst, die deiner Zielgruppe noch nicht wirklich klar sind, kannst du hier viel positive Arbeit leisten, um deinen Lesern dabei zu helfen, ihr Bewusstsein zu erweitern.

Hast du manchmal das Gefühl, dass du bei deiner Zielgruppe sehr viel argumentieren musst, damit sie versteht, was du genau machst und warum es sinnvoller ist, deinen Lösungsansatz zu verfolgen? Wenn du dir die Mühe machst, deine Argumente tiefgreifend niederzuschreiben, dann verspreche ich dir, dass sich die Zeit der Diskussionen sehr schnell erledigt. Menschen neigen dazu, eine Mauer aufzubauen, wenn sie im Gespräch das Gefühl bekommen, jemand will ihnen etwas verkaufen bzw. sie überzeugen. Sie sind aber sehr wohl gewillt, sich mit einem Sachverhalt zu beschäftigen. Hilfreiche Artikel sind dazu ein sehr wertvolles Mittel.

Ich persönlich habe mich dazu entschlossen, meine Texte für mich sprechen zu lassen und Kontakte nicht mehr „zu überzeugen“. Du hast auf meiner Website viele Möglichkeiten, dich mit dem Thema zu beschäftigen und zu erkennen, ob mein Lösungsweg eine geeignete Form für dich ist. Wenn du nach dem Lesen immer noch zweifelst, dann passt es eben nicht. Meine Aufgabe als Verkäufer ist es, mir Mühe zu geben und nicht den Ausgang der Verhandlung zu bestimmen. Die Mühe gebe ich mir, indem ich meine Argumente sorgfältig aufschreibe und dir verfügbar mache.

In diesem Abschnitt arbeiten wir das erste Mal mit Thesen und Beweisen. Für jede These musst du einen Beweis bringen. Zum Beispiel kannst du nicht einfach sagen, dass man sich als Unternehmer auf eine Zielgruppe spezialisieren muss, sondern du musst auch passende Beweise angeben, warum diese These richtig ist. Wenn du beim Schreiben darauf achtest, dann werden deine Inhalte automatisch extrem substanzhaltig und du hebst dich von 90% der Inhalte im Netz ab.

4. Was

Im Abschnitt „Was“ erklärst du, was der eigentliche Inhalt des Themas ist. Wenn du zum Beispiel einen Sammelpost schreibst, dann zählst du hier die einzelnen Möglichkeiten auf. Wenn du einen How-to-Artikel schreibst, dann erklärst du hier die einzelnen Schritte, wie du zu einem Ziel gelangst.

Auch in diesem Abschnitt arbeitest du mit Thesen und Beweisen. Die passenden Beweise zu finden, ist nicht immer einfach. Gibst du dir genau hier jedoch Mühe, wird niemand mehr daran zweifeln, dass du ein echter Experte bist, der sein Fachgebiet kennt.

Blogartikel schreiben Beweise

Doch was gibt es für Möglichkeiten, Beweise zu bringen? Laut Aristoteles’ Erkenntnistheorie gibt es genau drei Wege:

  1. Theorie (Konzepte, Frameworks, Blueprints, Roadmaps, Methoden, Strategien)
  2. Empirie (Testimonials, Case Studies, Studien, Experimente)
  3. Analogie (Bilder, Mythologien, Geschichten, Zitate)

Nehmen wir an, dass du die Aussage triffst, dass man sich als Unternehmer auf eine Nische spezialisieren muss. Folgendermaßen könntest du diese Aussage beweisen:

  1. Theorie: Laut der Engpasskonzentrierten Strategie (EKS) von Wolfgang Mews sind die Nischen in einem vollen Markt wesentlich attraktiver.
  2. Empirie: 57% aller Amazon-Verkäufe entstehen über Longtail-Keywords.
  3. Analogie: „Increasingly, the mass marketing is turning into a mass of niches“ - Chris Anderson, Author of The Long Tail

Gibst du dir die Mühe, für jede deiner Aussagen einen Beweis zu finden, verspreche ich dir, dass du sofort in eine andere Liga von Experten aufsteigen wirst.

6. Wie – der Call-to-Action

Jeder Blogartikel braucht einen primären Call-to-Action, d.h. eine eindeutige Handlungsaufforderung, was der Leser als Nächstes tun soll. Sag ihm eindeutig, was er machen soll und wie er es machen kann. Folgende Möglichkeiten hast du:

  • Melde dich jetzt für ein kostenloses Beratungsgespräch an…
  • Bewirb dich für ein kostenloses Mini-Coaching…
  • Buche dir jetzt einen unverbindlichen Termin mit einem Vertriebsmitarbeiter…
  • Lade dir jetzt das kostenlose E-Book herunter…
  • Lade dir die kostenlose Checkliste herunter…
  • Melde dich jetzt für das nächste Webinar an…
  • Trage dich jetzt für den kostenlosen Newsletter ein…
  • Kaufe jetzt dieses Produkt…

Es ist wichtig, dass du den Leser nicht nur aufforderst, den nächsten Schritt mit dir zu gehen, sondern dass du ihm auch seine Vorteile aufzeigst, diesen Schritt zu tun. Gehe darauf ein, welchen Nutzen er hat, dass es einfach ist, diesen Schritt zu gehen und dass es keinerlei Risiko für ihn gibt.

7. Kernaussage

Im Anschluss wiederhole die Kernaussage noch einmal, damit der Leser das Gefühl hat, nicht nur viele Informationen gehört zu haben, sondern tatsächlich etwas für sich mitnehmen kann.

Blogartikel schreiben lassen.

Das Outsourcen dieser Tätigkeit wird von vielen Unternehmern als sehr frustrierend empfunden. Auf der einen Seite sind sie die Experten, die das Spezialwissen haben, doch auf der anderen Seite sind sie Unternehmer mit vielen Baustellen und wenig Zeit. Folgende Möglichkeiten hast du, dir von professionellen Textern unter die Arme greifen zu lassen:

1. Definitionsartikel outsourcen.

Definitionsartikel sind Artikelarten, die sich besonders gut outsourcen lassen. In vielen Fällen werden sie geschrieben, da sie ein hohes Suchvolumen haben und wenn der Text keywordoptimiert ist, dann wirst du dadurch neuen Traffic aufbauen können. Ich habe für dich ein Briefingdokument verfasst, mit dem du das Texten von Definitionsartikeln an einen Texter beauftragen kannst.

2. Sammlungsartikel schreiben lassen.

Auch Sammlungen lassen sich relativ einfach outsourcen, da dieser Artikel mehr dazu gedacht ist, mögliche Optionen zusammenzutragen, als deine spezielle Problemlösung zu beschreiben. Hier empfehle ich, dem Texter die diversen Möglichkeiten der Sammlung in Stichpunkten zukommen zu lassen, damit er diese nur noch ausformulieren muss und den kompletten Artikel in einen attraktiven Kontext setzt.

3. Texte für Podcasts und Videos schreiben.

Wenn du beispielsweise einen Podcast hast oder Videos, in denen du dein Wissen bereits übertragen konntest, dann kannst du daraus sehr einfach einen Blogartikel machen lassen. Sogar ein Junior-Texter sollte in der Lage sein, die Inhalte in der Podcastfolge oder im Video zu extrahieren und in Textform aufzubereiten. Zum Beispiel lasse ich die Artikel für den Business Tea mit Melanie und die Texte für die Videotestimonials von einer freien Mitarbeiterin schreiben, da meine Expertise an dieser Stelle nicht mehr gebraucht wird.

4. How-to- und Warum-Artikel extern schreiben lassen.

Diese beiden Artikelformen outzusourcen, ist die anspruchsvollste Aufgabe und braucht etwas mehr Vorbereitung. In erster Linie würde ich dich ermutigen wollen, diese Artikel selbst zu schreiben, da du durch das Verfassen der Texte in deinem Feld nur noch besser wirst. Ich weiß aber auch, dass nicht jeder Schreiben lernen will und sich lieber auf andere Dinge konzentriert. Was du jedoch nur outsourcen solltest, ist das Ausformulieren und nicht die eigentliche Expertise. Deshalb empfehle ich dir nach dem Artikel “Blueprint” die Thesen und Beweise in Stichpunkten darzulegen und ggf. per Audio- bzw. Videobriefing an den Texter zu übergeben. Wie das genau aussehen kannst, siehst du in diesem Video:

Dein nächster Schritt

Wenn du dir ein Lead-Generierungssystem aufbauen möchtest, das dir konstant neue Interessenten bringt, auch wenn du im Urlaub bist oder schläfst, dann bewirb dich für ein kostenloses Mini-Coaching mit einem unserer zertifizierten Business-Coaches. Im Gespräch findest du heraus, welche Quick Wins es in deinem Unternehmen gibt, von denen du sofort profitieren kannst.

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