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Follow-Up E-Mail: Wie du Kunden gewinnst, ohne zu nerven.

Follow Up E-Mail

Als Unternehmer bin ich nicht nur auf der Dienstleister-Seite, sondern oft auch auf der Seite der Kunden, da für mich viele Freelancer arbeiten. Meine zunehmende Sichtbarkeit motiviert auch viele Experten, mich aktiv anzusprechen, ob sie mir nicht mit diesem oder jenem Thema helfen können. Wer keine generischen Massen-E-Mails an mich versendet, bekommt oft auch eine Chance, mir zu zeigen, wie er mir einen Mehrwert liefern kann. Gerne treffe ich mich mit ihnen zu einem Zoom-Call und lasse mir aufzeigen, welche Schwachstellen ich habe und wo es Handlungsbedarf und ungenutztes Potenzial bei mir gibt.

Je nachdem wie das Gespräch läuft, kann ich mich entweder sofort im Gespräch für eine Zusammenarbeit entscheiden oder ggf. braucht es noch einmal ein paar Tage, um eine Entscheidung treffen zu können, mit der ich mich wohlfühle.

Die Experten, welche gute Follow-Up E-Mails schreiben, haben eine sehr viel größere Chance, meinen Auftrag zu bekommen. Selbständige, die nicht nachfragen, gehen oft leer aus. Das liegt aber nicht unbedingt daran, dass ich ihre Problemlösung nicht attraktiv gefunden hätte. Wer sich die Mühe macht, nachzufragen, der bekommt letztendlich, was er will.

Mehr Möglichkeiten, als uns guttun.

Wir alle sind mit unserem modernen Alltag hoffnungslos überfordert. Unsere Aufmerksamkeitsspanne ist verschwindend gering, unsere To-do-Liste länger als eine Klopapierrolle und auch die technologischen Errungenschaften haben unser Leben nicht immer vereinfacht.

Das gilt besonders für Unternehmer, da sie viel Verantwortung tragen und an vielen Fronten gleichzeitig kämpfen. Auch wenn ich mir eines Problems bewusst bin und ich sogar ein Angebot bekommen habe, welches dieses Problem lösen kann, gibt es immer noch eine letzte Hürde, die ich nehmen muss, um „ja“zu sagen.

Dienstleister, die in der Lage sind, mir über diese letzte Hürde zu helfen und mir proaktiv die Hand reichen, denen kann ich viel einfacher mein Ja-Wort geben. Gezielte Follow-Up E-Mails sind dabei der Schlüssel.

Wenn es im Verkaufsgespräch nicht zum Abschluss kommt.

Im Artikel “Das perfekte Verkaufsgespräch” habe ich dir genau gezeigt, wie du ein Verkaufsgespräch führen musst, damit sich der Interessent darüber bewusst wird, welches Problem er eigentlich hat, wie schnell er dieses Problem lösen sollte und wie du ihm dabei helfen kannst.

Mit der im Artikel genannten Abschluss-Technik warst du in der Lage, die Hindernisse, die dein Interessent derzeit in seinem Kopf hat, zu erfahren und ggf. zu adressieren. Es gibt zwei grundlegende Hindernisse, die man im Gespräch nicht weiter adressieren kann.

  • “Ich muss noch einmal darüber schlafen.”
  • “Ich muss noch einmal mit meinem (Geschäfts-)Partner darüber sprechen.”

Kommen diese Hindernisse im Gespräch auf, ist es nicht zweckmäßig, weiter auf den Kauf zu pochen. Es wäre in meinen Augen auch nicht ethisch. Wichtig jedoch ist, dass du ihn fragst, wann er denkt, eine Entscheidung treffen zu können. Hier geht es nicht darum, dass du ihn hin zu einer positiven Entscheidung manipulierst, sondern dass du ihm dabei hilfst, überhaupt eine Entscheidung zu treffen. Diese kann positiv und auch negativ ausfallen. Hat er ein konkretes Datum für eine Entscheidung genannt, sagst du ihm, dass du ihm gleich noch eine E-Mail mit einer Zusammenfassung des Gesprächs und mit noch einmal ein paar relevanten Materialien schicken wirst.

Case Study: Marketingkampagnen für Onlinekurs

Nehmen wir an, dass du einen Productized Service hast und Experten hilfst, ihren Onlinekurs durch eine Marketingkampagne zu vertreiben. Ihr hattet ein tolles Strategiegespräch und am Ende erklärte dein Interessent, dass er noch einmal ein paar Nächte drüber schlafen wolle und er dir am Ende der Woche seine Entscheidung mitteilen würde. Du hast ihm gesagt, dass du ihm gleich heute noch eine E-Mail mit einer Zusammenfassung senden wirst, sowie ein paar passende Ressourcen. Folgendermaßen kann diese Recap-E-Mail aussehen.

Muster: Recap-E-Mail

Eine Recap-E-Mail ist eine besonders professionelle Geste und gibt dem Interessenten das Gefühl, dass er in guten Händen ist. Eine Recap-E-Mail könnte folgende Form annehmen. Der Aufbau basiert auf dem strukturierten Ablauf des Verkaufsgesprächs, den ich im Artikel „Das perfekte Verkaufsgespräch“ beschrieben habe.

Betreff: Recap – Name der Firma

Hallo Vorname,

vielen Dank für das Gespräch heute. Es hat mir viel Spaß gemacht. Hier findest du noch einmal eine Zusammenfassung des Besprochenen.

  • Herausforderung: Du hast einen Onlinekurs kreiert, der sich bis jetzt noch nicht häufig verkauft hat.
  • Ziel: Du möchtest passives Einkommen aufbauen und nicht für jeden Euro so hart arbeiten müssen.
  • Plan: Du hast dir hier und da schon Bücher über Onlinemarketing durchgelesen.
  • Zeitplan: Du möchtest bis Ende Juni mind. 7.500 € Umsatz mit dem Kurs eingenommen haben.
  • Konsequenz: Wenn du dies nicht schaffst, dann musst du weiterhin viele 1:1 Coachings machen, die für dich sehr anstrengend sind.
  • Implikation: Wenn du es schaffst, dann hast du mehr Zeit, deine Marke aufzubauen und ein Buch zu schreiben.
  • Budget: Dir ist nicht klar, wie viel Budget es braucht, um deine Herausforderung zu meistern.
  • Autorität: Du bist in deinem Business der einzige, der die Entscheidungen trifft.

Um deine Herausforderung zu meistern, schlage ich dir vor, eine gezielte Launchkampagne zu fahren. Dazu muss eine Strategie entwickelt werden, passender Content produziert und die Kampagne durchgeführt werden. Diese Kampagne kann ich für dich durchführen.

Unter diesem Link findest du alle Informationen über den Ablauf der Zusammenarbeit, wo du in der Kampagne eine Rolle spielst und wie viel es kostet. (Link)

Außerdem habe ich dir noch einmal zwei Artikel herausgesucht, die sehr gut zu deiner Situation passen:

  • Worauf du achten musst, wenn du eine Launch-Kampagne fährst. (Link)
  • Wie man einen Onlinekurs verkauft. (Link)

Du meintest, dass du bis nächste Woche Freitag eine Entscheidung treffen kannst. Gerne hake ich sonst auch noch einmal nach.

Viele Grüße

Dein Vorname

Muster Follow-Up E-Mail

Meldet sich der Interessent nicht von alleine zum vereinbarten Zeitpunkt, ist es natürlich absolut legitim, dass du ihn wieder anschreibst. Diese Erwartungshaltung hast du auch in der Recap-E-Mail gesetzt. Folgendermaßen könnte diese Follow-Up E-Mail aussehen:

Betreff: Follow-Up: Recap – Name der Firma

Hallo Vorname,

ich hoffe, die zugeschickten Materialien waren hilfreich. Hast du noch Fragen zu meinem Angebot? Wollen wir zusammenarbeiten?

Wenn ja, dann schicke ich dir ein Willkommenspaket mit allen nötigen Informationen und den nächsten Schritten.

Ich freue mich auf deine Rückmeldung.

Viele Grüße

Dein Vorname

Email Vorlage für Absage

Auch wenn du eine Absage bekommst, solltest du eine finale E-Mail schreiben, damit dein Kontakt nicht den Eindruck bekommt, dass er dir jetzt egal ist, weil es nicht zu einer Zusammenarbeit gekommen ist. Diese E-Mail kann folgendermaßen klingen:

Betreff: Re: Follow-Up – Recap – Name der Firma

Hallo Vorname,

das ist natürlich völlig in Ordnung. Ich kann deine Entscheidung nachvollziehen. Bleibe dennoch gerne in meiner Welt. Ich habe viele kostenlose Ressourcen, um dich auf deiner Reise auch weiterhin zu begleiten:

  • Melde dich zum Newsletter an. (Link)
  • Trete meiner FB-Gruppe bei. (Link)
  • Lade dir das kostenlose E-Book herunter.(Link)

Ich wünsche dir viel Erfolg und melde dich gerne, wenn sich etwas bei dir ändert.

Viele Grüße

Dein Vorname

Schnelligkeit durch Email Vorlagen

Du kannst dir die Arbeit erleichtern, indem du in deinem CRM-System Email Vorlagen anlegst, die du dann entsprechend anpasst. Trotz Standardisierung sollten deine E-Mails nicht generisch klingen. Je mehr Liebe und Wohlwollen in deinen Worten steckt, desto mehr positiven Rücklauf wirst du bekommen.

Dein nächster Schritt

Wenn auch du deinen Verkaufsprozess strukturieren möchtest, damit du mehr Abschlüsse erzielst, dann melde dich jetzt für ein kostenloses Mini-Coaching mit einem unserer zertifizierten Coaches an. Im Gespräch erfährst du, welche Schwachstellen dein Vertrieb hat und wie du diesen Prozess schnell und unkompliziert verbesserst.

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