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Content Assets: Was sie sind und warum du sie in einer Bibliothek sortieren solltest.

Content Assets

Content-Marketing hat für viele progressive Unternehmen eine top Marketing-Priorität. Wer sich aktiv damit auseinandersetzt, sieht zügig, dass es ein komplexes Thema ist und schnell zum Fass ohne Boden werden kann. In diesem Artikel zeige ich dir, warum eine Content Asset Library ein Kernelement deiner Marketing-Bemühungen sein sollte und wie du dir eine solche Bibliothek aufbauen kannst.

Content-Marketing: Aufwendig, aber effektiv

Content-Marketing ist eine zeit- und kostenintensive Marketingtaktik. Ein guter Blogartikel hat meist mehr als 2.000 Wörter und kostet in der Produktion zwischen 500 und 1.500 €. Wer gute Inhalte selbst schreibt, weiß, dass es mehrere Tage dauern kann, einen substanzhaltigen Artikel zu verfassen. Auf Masse zu produzieren, macht heutzutage keinen Sinn mehr, da es zu viele kostenlose Inhalte im Netz gibt. Wer mit Qualität trumpft, der gewinnt eine loyale Leserschaft sowie neue Kunden.

Nicht nur der Artikel an sich macht die Qualität deines Content-Marketings aus, sondern auch die Gesamtheit deiner Inhalte und wie diese zusammenspielen. Deshalb ist es umso wichtiger, deine hochwertigen Inhalte in einer Datenbank zu organisieren, damit du genau weißt, welche Inhalte du für welche Zielgruppen geschrieben hast und welche noch produziert werden müssen.

Du hast viel mehr Content Assets, als dir klar ist.

Wenn du eine Content-Bibliothek anlegst, wirst du erkennen, dass du viel mehr Inhalte hast, als dir überhaupt bewusst ist. Als ich meine Bibliothek angelegt habe, ist mir klar geworden, dass ich sehr viele Inhalte habe, diese aber nicht ausreichend verbreite. Content-Produktion ist meine Komfortzone geworden. Immer mehr und mehr zu produzieren ist bereits eine Gewohnheit. Doch das Veröffentlichen alleine ist nicht der Schlüssel. Du musst die Inhalte auch strategisch verbreiten und sie für deine Kampagnen nutzen, damit aus dem Content auch Leads und schließlich Kunden werden.

Mit einer gut organisierten Content-Bibliothek erkennst du, für welche Stufen des Funnels du welche Inhalte hast und kannst dafür sorgen, dass Inhalte nicht mehr auf gut Glück produziert werden, sondern jedes Stück Content einen wichtigen Teil im ganzen Puzzle darstellt.

Dem Leser zu mehr Bewusstsein verhelfen.

Im Artikel „Blogartikel schreiben: Mit diesem Blueprint kannst du es bestimmt.“ habe ich dir das Konzept der 5 Bewusstseinsstufen gezeigt. Deine Inhalte sollen den Leser von der unbewussten Stufe zur Maximalstufe bringen. Deshalb ist es notwendig, deine Inhalte dementsprechend zu planen. Mit einer Content Asset Library bist du in der Lage, genau zu sehen, welche wichtigen Inhalte fehlen, um einen Leser zu einem zahlenden Kunden zu machen. Somit wirst du nie wieder ein Stück Content auf gut Glück produzieren müssen. Jeder Inhalt hat seinen Sinn und führt deinen Interessenten näher zum Kauf.


Mit einer Content Library erkennst du, welche Inhalte du für welche Bewusstseinsstufen bereits hast und kannst so ggf. fehlende Materialien nachproduzieren. Als ich meine Inhaltsbibliothek erstellt habe, ist mir klar geworden, dass ich zu wenige Inhalte für die lösungsbewusste Stufe hatte und konnte mich deshalb darauf fokussieren, diese Lücke zu schließen.

Kampagnen schneller fahren.

Wenn du schon mal eine Marketingkampagne gefahren hast, dann weißt du, wie anstrengend dies sein kann. Mit einer ordentlichen Asset-Library musst du nur noch die passenden Inhalte aus der Bibliothek ziehen und diese auf deine neue Kampagne mappen. Sollte es Lücken geben, kannst du einfach diese Inhalte schnell und zielgerichtet nachproduzieren. Mit jeder Kampagne wird deine Content-Bibliothek umfangreicher und der Aufwand für deine Kampagnen geringer.

Das richtige Tool für deine Asset-Library

Wenn du ein Tool-Nerd bist wie ich, dann hast du dich beim Lesen dieses Artikels bestimmt gleich gefragt, welches das richtige Tool für eine Content-Bibliothek ist. Die Antwort ist leider nicht so einfach, da ich der Meinung bin, dass es hier eine große Lücke im Markt der Softwareanbieter gibt. Dennoch nenne ich dir hier mal ein paar Möglichkeiten und sage dir auch, für was ich mich entschieden habe.

Die Excel-Tabelle

Die Excel-Tabelle ist natürlich die einfachste Form einer Datenbank und kostet dich nichts. Besonders wenn du gerade erst anfängst, Inhalte zu produzieren, reicht eine Excel-Tabelle bzw. ein Google-Sheet absolut aus. Hier habe ich eine Vorlage für dich, die du nutzen und ggf. anpassen kannst.

Airtable

Airtable ist eine Excel-Tabelle auf Steroide. Die Macher dieser Software haben sich darauf spezialisiert, ihr Tool wie eine Excel-Tabelle zu gestalten, da die meisten Nutzer bereits gewohnt sind, diese anzuwenden. Zusätzlich haben sie die Datenbankfunktionalität erweitert, um hier einen Mehrwert zu stiften.

ClickUp

ClickUp ist eher ein Projektmanagement-Tool mit Datenbank-Funktionalität. Es kann ähnlich wie Trello oder Asana genutzt werden, doch man kann auch tolle Datenbanken anlegen. Ich selbst habe mich für Click-Up entschieden.

DAM und Enterprise-Lösungen

Für große Firmen gibt es auch richtig große Lösungen, die dementsprechend viel kosten. Für unsere Leser sind diese meist nicht relevant. Ich möchte sie dennoch der Vollständigkeit halber nennen.

Nach meiner Einschätzung wird es noch eine Weile dauern, bis diese Art von Software als „Commodity“ gehandelt wird und dadurch im Preis sinkt. Solange müssen wir kleine Unternehmer mit halbgaren Lösungen Vorlieb nehmen.

Content Assets nach den richtigen Parametern sortieren.

Deine Asset-Library ist nur so gut wie die Strategie der Sortierung. Du musst Klarheit darüber haben, nach welchen Kriterien du deine Inhalte katalogisieren willst. Folgende Möglichkeiten gibt es:

Titel

Es ist offensichtlich, dass du eine Spalte brauchst, in der du den Titel eines Stück Contents eintragen kannst. Das gilt besonders für Blogartikel und auch Grafiken oder Bilder gilt es zu benennen.

Content-Format

In dieser Spalte gibst du an, um was für eine Art Content es geht. Folgende Möglichkeiten hast du:

  • Blogartikel
  • Video
  • Case Study
  • Produktbeschreibung
  • Whitepaper
  • Booklet
  • Social-Media-Post
  • Insta-Post
  • Webinar
  • Podcastfolge
  • Retargeting-Post
  • etc.

Nimmst du alle Formate sorgfältig auf, kannst du die Präferenzen deiner Zielgruppe ausreichend thematisieren. Ein multimediales Marketing ist sinnvoll, da es verschiedene Typen von Lesern und Suchenden gibt.

Bewusstseinsstufe

Wie bereits oben besprochen, gibt es fünf verschiedene Bewusstseinsstufen. Jeder deiner Inhalte sollte sich auf eine Stufe spezialisieren, um die Person dort abholen zu können.

  • unbewusst
  • problembewusst
  • lösungsbewusst
  • produktbewusst
  • maximalbewusst

Buyer Stage

Eine andere Einteilung, die gerne neben den Bewusstseinsstufen existieren kann, ist die Einteilung des Käuferstadiums. Hier zeigt sich, welche Intention der Käufer in diese Phase hat. Der Content sollte diese Intention ausreichend bedienen:

  • Erkundung
  • Entscheidungsfindung
  • Kauf
  • Fürsprache

Mit dieser Einteilung werden dir ggf. weitere Content-Formate bewusst, die produziert werden müssen, damit der User in die nächste Stufe eintreten kann.

Produkt-Pitch

Jedes Stück Content sollte zu einem Verkauf hinführen. Das bedeutet zwar nicht, dass jeder Inhalt nach dem Sale fragen muss, doch es muss klar sein, welches Angebot du in der Endkonsequenz damit verkaufen möchtest.

Rating

Die einzelnen Inhalte zu bewerten, ist bei einer sehr großen Bibliothek eine Möglichkeit, die echten Brillanten sofort identifizieren zu können. Inhalte, die ein niedriges Rating bekommen, müssen nicht als schlecht angesehen werden, sondern als am wenigsten relevant. Inhalte, die eine ganz fundamentale Argumentation aufweisen oder besonders viel gelesen oder heruntergeladen werden, können mit einem hohen Rating markiert werden.

Thema

Kaum ein Unternehmen ist so scharf positioniert, dass es nur ein einziges Thema ansprechen kann. Man kann sich deinen Angeboten sicherlich aus unterschiedlichen Perspektiven nähern. Deshalb kannst du deine Inhalte in übergeordnete Themen clustern. Business mit Struktur hat eine Vielzahl von Themen, die es adressieren kann. Diese sind beispielsweise:

  • Zeit gegen Geld
  • Passives Einkommen
  • Strukturen aufbauen
  • Effizienz und Effektivität steigern
  • Vom Selbständigen zum Unternehmer
  • etc.

All diese Themen sind mögliche Eintrittspunkte für einen Leser, um ihn zur umfassenden Lösung zu bringen.

Persona

Je spezifischer deine Inhalte eine bestimmte Zielgruppe abholen, desto attraktiver wirst du am Markt. Hast du mehrere Zielkunden, ist es sinnvoll, deine Inhalte dementsprechend zu mappen, dass man leicht filtern kann, welche Inhalte für welche Kundenpersona geschrieben worden sind.

Autor

Je nachdem, ob du der einzige in deinem Unternehmen bist, der Inhalte produziert oder du dir Unterstützung von externen Mitarbeitern oder Angestellten holst, ist es ggf. sinnvoll, den Autor anzugeben.

Link zum Inhalt

Einen Katalog zu besitzen, der dir nicht sagt, wo du den Inhalt letztendlich findest, bringt dir wenig. Deshalb musst du ebenso den Link für den Live-Blogartikel oder Ablageort einer Grafik mit in deine Bibliothek aufnehmen.

Halte deine Content Asset Library in Ordnung durch Outsourcing.

Wenn du ein Ideenmensch bist wie ich, dann fällt es dir ggf. schwer, eine Content-Bibliothek gepflegt und vollständig zu halten. Diese Aufgabe kannst du an einen Mitarbeiter oder an eine virtuelle Assistenz auslagern. Du kannst ihr neue Inhalte einfach per E-Mail oder Slack „zuwerfen“ und sie sortiert das Ganze dann in deine Library ein und holt ggf. fehlende Informationen von dir ein.

Content-Marketing und Kampagnen-Management outsourcen.

Besonders wenn du dich in deinem Unternehmen ersetzbar machen möchtest, dann ist die Asset Library ein wichtiges Mittel. Gerade Experten haben Schwierigkeiten, anderen das Ruder zu übergeben. Mit einer gepflegten Material-Bibliothek wird es dir leichter fallen, da dein Mitarbeiter viel besser mit den Inhalten umgehen kann und es ihm somit leichter fällt, in deinem Sinne zu agieren.

Dein nächster Schritt

Wenn du dein Content-Marketing und deine Lead-Generierung im Allgemeinen strukturiert aufbauen willst, damit du dich mittelfristig ersetzbar machen kannst, dann bewirb dich für ein kostenloses Mini-Coaching mit einem zertifizierten Business-Coach. Im Gespräch wirst du herausfinden, wo deine größte Baustelle ist und welche Quick Wins du sofort umsetzen kannst.

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