Online-Workshop: Entwickle deinen Productized Service - Begrenzte Plätze!

Sprichst du alle Sinne an?

Sprichst du alle Sinne an?Die Augen sind unser mächtigstes Sinnesorgan. Wir sehen Formen, Farben, können Entfernungen exzellent abschätzen. Spätestens, wenn nachts der Strom ausfällt oder eine Glühbirne durchbrennt, wird uns schmerzlich bewusst, wie abhängig wir vom Sehen sind.

Aber was ist mit unseren anderen Sinnen? Was ist mit dem Hören, dem Riechen, dem Schmecken, dem Fühlen? Lässt du dir diese Möglichkeit entgehen, eine starke Marke aufzubauen, oder willst du deine Marke auf alle fünf Sinne übertragen und wirklich erfahrbar machen?

 

Wozu alle fünf Sinne ansprechen?

Du ahnst sicherlich bereits, dass es nicht unbedingt leicht ist, deine Marke nicht nur optisch darzustellen. Denn ein passendes Design zu entwerfen, ist noch relativ einfach. Aber wie sollen deine Kunden deine Marke riechen oder schmecken? Ein ausgereiftes Konzept, das nicht nur einen Sinn anspricht, nimmt Zeit und Arbeit in Anspruch. Da ist die Frage, ob der Aufwand sich überhaupt lohnt, verständlich.

Um es kurz zu machen: Diese Mühe lohnt sich auf jeden Fall. Das lässt sich mit Zahlen belegen, die eindeutig für sich sprechen. Die Studie „Brand Sense“ von Millward Brown kam zu dem Ergebnis, dass eine Marke, die nur einen Sinn anspricht, eine Loyalität von etwa 30% bei den Kunden erzeugt. Bei einer Marke, die hingegen vier oder sogar alle fünf Sinne anspricht, liegt die Loyalität mit rund 60% doppelt so hoch. Die Zahl der Kunden, die nicht nach einer günstigeren Alternative suchen, sondern wiederkehren, verdoppelt sich also.

Je mehr Sinne deine Marke anspricht, desto eindrucksvoller und stärker wird deine Botschaft, und desto besser bleibt sie im Gedächtnis der Menschen haften. Wenn du das Design deiner Marke entwickelt hast, lohnt es sich deshalb auf jeden Fall, sich auch mit den anderen Sinnen zu beschäftigen.

 

So sprichst du alle Sinne an

Die Herausforderung für dich ist, die Werte deiner Marke zu definieren und in Gerüche oder Geräusche zu übersetzen.

Natürlich ist es sinnvoll, sich zuerst auf den optischen Eindruck, das Design, zu konzentrieren. Aber wenn dies steht, höre nicht auf. Schaue dir an, welche Sinne welche Rolle bei der Markenwahrnehmung spielen: Das Sehen führt mit 58% sehr eindeutig, aber das Riechen folgt mit 45% sehr dicht auf. Das Hören kommt auf 41%, das Schmecken auf 31% und das Fühlen immerhin noch auf 25%.

Wenn du nicht genau weißt, wie du mit deiner Marke alle fünf Sinne deiner Kunden ansprechen sollst, hilft Business mit Struktur dir weiter: Entweder im direkten Coaching mit Melanie oder im Onlinekurs.

 

Der Geruchssinn

Wusstest du, dass der klassische Neuwagengeruch gar nicht wirklich zum Auto gehört, sondern aus der Sprühdose kommt? Menschen, die sich ein neues Auto kaufen, reagieren unglaublich stark auf diesen eigentlich gar nicht so angenehmen Geruch, der eine Mischung aus Plastik, Chemie und Reinigungsmitteln ist. Aber er suggeriert unglaublich stark, dass dieses Auto frisch vom Band gerollt ist. Würde er fehlen, käme sofort die Frage auf, ob das Auto wirklich neu ist.

Wenn du Produkte wie Parfums verkaufst, ist es natürlich einfach, einen passenden Geruch für dein Branding zu finden. Je nachdem, ob du eher klassisch oder jung und trendy bist, wird sich der Geruch unterscheiden. Aber die Frage, wie du deine Marke olfaktorisch darstellen sollst, ist schnell beantwortet.

Schwieriger wird es, wenn du ein Coach bist. Denn wie riecht Unternehmensberatung oder ein Coaching? Deshalb ist es wichtig, dass du bereits weißt, wie sich deine Kunden fühlen sollen, wenn sie mit dir arbeiten, und welche Werte du vermitteln willst. Wenn du ein junges oder sogar flippiges Image verkörperst, solltest du selbst im Coaching ein anderes Parfum verwenden, als wenn du eine sehr klassische und konservative Richtung eingeschlagen hast.

 

Der Gehörsinn

Denke kurz an die Telekom – hattest du gerade den bekannten Jingle im Ohr? Dann weißt du, wie mächtig die Ohren sind, wenn du eine Marke im Gedächtnis verankern willst. Auch an den dumpfen Herzschlag von Audi erinnert man sich.

Geräusche haben den großen Vorteil, dass sie sich auch digital sehr gut einbinden lassen. Anders als Gerüche und Geschmäcker kannst du Klänge in deine Website integrieren. Du musst nicht gleich einen Jingle komponieren lassen. Schon eine kurze Vorstellung von dir, bei der dein Kunde deine Stimme hören kann, ist sehr mächtig. Auch in Telefonaten sprichst du die Ohren deiner Kunden an.

Wenn du mit deiner Stimme vollkommen unzufrieden bist, nutze die Gelegenheit und nimm ein paar Gesangsstunden. Hier lernst du, ruhig und tief zu sprechen und den angenehmen Klang deiner Stimme herauszuarbeiten.

 

Der Geschmackssinn

Auch hier haben manche Marken es deutlich einfacher als andere, diesen Sinn anzusprechen. Wenn du Lebensmittel herstellst oder verkaufst, ist ein nicht sonderlich schwierig, deine Kunden probieren zu lassen oder ihnen Kostproben zuzuschicken. Aber als Programmierer oder Unternehmensberater?

Wenn du keine konsumierbaren Produkte anbietest, stehen dir aber dennoch Möglichkeiten zur Verfügung. Wie wäre es, wenn du deinen VIP-Kunden einmal im Jahr ein Geschenk machst, das sie essen oder trinken können? Je nach Ausrichtung deines Unternehmens können dies besondere Schokoladensorten, exotische Süßigkeiten oder auch ein guter Wein sein. Oder lade deinen Kunden zum Essen ein und wähle ein passendes Restaurant aus.

 

Der Tastsinn

Wenn du digitale Produkte oder eine Beratung anbietest, sind deiner Kreativität tatsächlich kaum Grenzen gesetzt, wenn du eine haptische Komponente nutzen willst. Fange an bei den Materialien, die du trägst und verwendest, wenn du bei deinem Kunden bist: Trägst du eine Tweetjacke, ein Flanellhemd, oder einen Blazer? Ist die Tasche für dein Notebook aus Leder oder Kunststoff?

Doch du hast noch weitere Möglichkeiten. Gerade Coachings bieten viel Raum, Elemente zum Anfassen einzubauen. Du thematisierst „Zielstrebigkeit“ in einem Coaching? Dann drücke deinen Kunden einen Bogen in die Hand und lasse sie einen Pfeil abschießen. Oder steht bei dir Empathie und Sanftheit im Mittelpunkt? Dann binde ein weiches und für die Haut angenehmes Material in dein Coaching ein.

 

Sei kreativ

Wie du siehst, kannst du für jede Branche Möglichkeiten finden, mit deiner Marke alle Sinne anzusprechen. Wichtig ist, dass du genau weißt, wofür deine Marke steht und wie dein Kunde sich fühlen soll, wenn er mit dir zusammenarbeitet.

Die kreative Arbeit, um alle Sinne zu beschäftigten, lohnt sich auf jeden Fall. Denn gerade ausgefallene Wege bleiben besonders gut im Gedächtnis haften und sorgen dafür, dass deine Kunden sich gerne an dich erinnern und immer wieder zu dir kommen.

 

Du hast gute Ideen und möchtest sie weiter ausarbeiten, um eine richtig starke Marke aufzubauen? Dann ist der Business Insider genau richtig für dich. Melde dich an und werde schneller erfolgreich!


Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen