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Entwickle ein Framework für deinen Service

Framework entwickeln

Ein Framework ist ein methodisches Vorgehen für das Lösen eines Problems. Als Dienstleister, Berater oder Coach wirst du vom Kunden dafür bezahlt, ein Problem für ihn zu lösen. Je mehr du diese Rolle ausfüllst und nicht darauf wartest - dass der Kunde dir genau sagt, was zu tun ist - desto mehr wirst du als Experte wahrgenommen. Das ermöglicht es dir, höhere Preise zu verlangen. Dabei ist ein Framework keine standardisierte Lösung, sondern ein standardisierter Lösungsweg. Das ist ein großer Unterschied. Denn ein standardisierter Lösungsweg ermöglicht es dir, individueller auf die Herausforderungen deiner Kunden einzugehen.

Weitere Begriffe für ein Framework sind:

  • Rezept
  • Formel
  • Algorithmus
  • Methode
  • Rahmen
  • Strategie
  • Productized Service


Ich selbst benutze für mein Framework den Begriff Methode und nenne es ganz simpel die Business-mit-Struktur-Methode.

Deine Vorteile eines eigenen Frameworks

Wahrscheinlich ist dieser Teil des Artikels ein wenig subjektiv. Denn mein ganzes Business dreht sich darum, Dienstleister, Berater und Coaches eine Möglichkeit zu geben, aus der Zeit-gegen-Geld-Falle zu kommen. Und meine Lösung für dieses Problem ist eben genau das: Ein eigenes Framework zu entwickeln. Ein eigenes Framework für deinen Service hat sehr viele Vorteile und um ehrlich zu sein, kann ich keine wirklichen Nachteile sehen, wenn es um den langfristigen Erfolg deiner Firma gehen soll.


Wie du merkst, habe ich über die Vorteile eines Frameworks bereits ausführlich in anderen Artikeln berichtet. Ich empfehle dir, dich von den Verlinkungen inspirieren zu lassen.

Die Vorteile für deinen Kunden

Aber nicht nur du hast massive Vorteile, wenn du ein Framework für dein Service entwickelst, sondern auch dein Kunde:

  • Er versteht, was sich hinter der Lösung seines Problems befindet und wie viel Aufwand es bedeutet.
  • Er bekommt Vertrauen in deine Expertise. Er nimmt dich nicht als „Abarbeiter“, sondern als Experten war. Und genau das sucht er.
  • Er hat ein besseres Gefühl, was er für sein Investment bekommt.


Du siehst also, dass du auch deinem Kunden einen riesigen Gefallen tust, wenn du ein eigenes Framework für deinen Service entwickelst.

Wie ein Framework entsteht 

Wie also kommen wir zu unserem eigenen Framework? Mit diesen drei Schritten kommst du schnell ans Ziel.

1. Identifiziere deinen Zielkunden

Im Internet wird viel über ideale Kundenavatare, Targetpersonas oder Zielkunden und deren Wichtigkeit gesprochen. In der Praxis sehe jedoch immer wieder, dass den meisten Unternehmern das Konzept zwar bekannt ist, sie es aber nicht sehr gut umgesetzt haben. Es ist eben doch ein Unterschied, ob man sich Wissen nur angeeignet hat oder dieses wirklich in seine Arbeit und sein Leben integrieren kann.

Schreibe genau auf, wer dein Kunde ist. Wenn du dich damit ein wenig schwer tust, dann kannst du diesen Videokurs nutzen, um die Bedürfnisse deiner Kunden wirklich zu erkennen. Dieser Kurs eignet sich sehr gut für das Selbststudium. Erfahrungsgemäß sind meine Klienten sehr gut in der Lage, das passende Arbeitsbuch alleine auszufüllen, ohne dabei zwingend mich als Coach haben zu müssen.

2. Benenne die Transformation, die du deinem Kunden lieferst

Wie wir oben bereits erwähnt haben, bietest du deinem Kunden eine Lösung für sein Problem an. Eine Problemlösung ist eine Transformation. Es gibt das Leben vor der Zusammenarbeit mit dir und es gibt das Leben nach der Zusammenarbeit mit dir. Definiere hier ganz genau:

  • Wie sieht das Leben deines Kunden vor der Zusammenarbeit aus?
  • Wie sieht das Leben deines Kunden nach der Zusammenarbeit aus?


Wenn du deinen Job gut machst, dann sollte sich das Leben deines Kunden massiv verbessert haben. Schreibe genau auf, was sich verändert hat. Gehe dabei auf harte Fakten (mehr Umsatz, ein neues Produkt, mehr Reichweite) und auch weiche Faktoren ein (weniger Stress, mehr Selbstvertrauen, etc.)

Um das Konzept etwas griffiger zu machen, gehen wir die Transformation an einem konkreten Beispiel durch: Du bist Social Media Manager und hilfst deinen Klienten mehr Reichweite und Engagement zu bekommen, indem du auf Facebook regelmäßig Posts einstellst.

Das Leben vor der Zusammenarbeit mit dir sieht wie folgt aus:

  • Der Klient hat zwar Kunden, aber wenig Fans
  • Er hat zwar Social-Media-Kanäle, aber diese sind sehr ungepflegt, verlassen und schaden seinem Image.
  • Der Klient hat tolle Materialien, die in der Schublade verrotten.
  • Der Klient hat immer das unangenehme Gefühl, das da etwas ist, was er eigentlich machen sollte, aber nie dazu kommt, weil sein Tagesgeschäft wichtiger ist.
  • Der Klient bezahlt teure Vertriebler und Zeitungs - bzw. Magazin-Annoncen, um mehr Reichweite und Kunden zu bekommen.


Das Leben nach der Zusammenarbeit mit dir sieht wie folgt aus:

  • Der Klient bekommt neue Leads über seine Facebook-Seite
  • Materialien, die erklären, warum es so sinnvoll ist, mit dem Klienten Geschäfte zu machen, bekommen jetzt mehr Leserschaft.
  • Er schämt sich nicht mehr für seine Social-Media-Kanäle und erzählt jedem gerne, dass dieser mal vorbei schauen soll.
  • Der Klient kann Werbebudgets für teure Vertriebler und Print-Werbung einsparen.
  • Leser teilen seine spannenden Inhalte freiwillig. Es baut sich eine Fan-Gemeinschaft auf.


Wenn du als Social Media Manager deinem Klienten genau diese Transformation verkaufst und nicht einfach sagt, dass du ein paar Posts einstellst, dann macht das einen riesigen Unterschied. Er wird dich als Experten wahrnehmen und ist bereit, andere Preise zu zahlen.

3. Identifiziere die notwendigen Mini-Tranformationen 

Wir wissen bereits, wie die große Transformation des Klienten aussieht bzw. welche Problemlösung genau dahinter steckt. In den meisten Fällen ist der Sprung vom blöden Leben zum supertollen Leben aber sehr groß und gar nicht in einem Schritt gangbar. Deshalb müssen wir uns überlegen, welche Mini-Transformationen es braucht, um das Endziel zu erreichen.

Für den Social Media Manager würden die Mini-Transformationen wie folgt aussehen:

  • Ausarbeitung der Social-Media-Strategie
  • Set-Up der Kanäle
  • Sichtung der existierenden Materialien
  • Erarbeitung eines Redaktionsplans
  • Regelmäßiges Posting
  • Reporting


All diese einzelnen Aufgaben müssen erledigt werden, damit das Projekt erfolgreich sein kann. Überlege dir, wie die Mini-Transformationen für deinen Service aussehen.

Sobald du diese definiert hast, kannst du überlegen, in welcher Beziehung die Mini-Transformationen zueinander stehen. Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Im Falle des Social Media Managers handelt es sich eher um einen agilen Prozess, wobei die ersten zwei bis drei Schritte einmalig gemacht werden und die letzten Schritte in einer dauerhaften Schleife stattfinden. Die Mini-Transformationen bauen also aufeinander auf und sind abhängig von einander.

Im Falle vom Business mit Struktur sind die Mini-Transformationen nicht stufenweise aufgebaut. Meine Mini-Transformationen, die ich meinem Klienten gebe, sind 12 Bereiche, die durchstrukturiert werden. Dabei können wir uns aussuchen, wo die dringendsten Baustellen für den Kunden sind und damit anfangen. Deshalb ist mein Framework in einem Kuchen mit 12 Kuchenstücken dargestellt. 

Damit dieser Schritt für dich einfacher wird, lasse dich von der kostenlosen Methoden-Sammlung inspirieren. Hier habe ich mal die gängigsten Bilder aufgenommen und erklärt, wann welches Bild am besten genutzt werden sollte. Die Bilder reichen vom Wasserfallprozess, über den Tempel bis hin zum Puzzel. Du wirst in dieser Ressource einiges entdecken können.

Wenn du dich für ein Bild entschieden hast und du die Einzelteile der Grafik klar benennen kannst, dann sind wir bereits am Ziel. Du hast dein eigenes Framework für deinen Service.

Aber da ich ich immer noch eins - in punkto Substanz und Qualität - drauf setzen will, hört es hier noch nicht auf.

Entscheide dich für ein Format deiner Leistung

Wir haben im ersten Teil dieses Artikels darüber gesprochen, was die Problemlösung ist, die du deinem Klienten anbietest und daraus dein Framework erschaffen. Ein Framework an sich ist aber nichts, was man verkaufen kann. Ein Framework ist nur ein Konzept. Der nächste logische Schritt ist die Entscheidung darüber, in welchem Format du die Problemlösung ausliefern willst. Die Transformation und das Format sind völlig losgelöst von einander. Formate sind:

  • Dienstleistung (ich setze für dich um)
  • Seminar
  • Workshop
  • Coaching
  • Software
  • Physisches Produkt
  • Events
  • Buch
  • Onlinekurs
  • Etc.


In dieser Phase geht es nicht mehr primär um den Klienten, sondern um deine persönliche Neigung. Welches Format würde dir Spaß machen, auszuliefern? In diesem Zusammenhang möchte ich dir gerne kurz von meiner Vergangenheit erzählen. Vier Jahre lang hatte ich eine eigene Marketing-Agentur und musste feststellen, dass es mir überhaupt keinen Spaß gemacht hat, einen Service anzubieten. Ich mag es nicht, die Dinge für meinen Kunden umzusetzen. Aber ich liebe es, ihnen zu helfen, sich selbst zu helfen. Ich musste mir also eingestehen, dass ich meine Leistung viele Jahre im völlig falschen Format angeboten habe. Coaching war das Format, was mich wirklich erfüllte. Ich habe dann die notwendigen Korrekturen in meinem Business durchgeführt und hier sind wir nun mit meinem Coaching- und Weiterbildungsprogramm Business mit Struktur.

Überlege dir als genau, in welchem Format du deine Problemlösung anbieten möchtest.

In drei Stunden zu deinem eigenen Framework 

Ich habe bereits sehr sehr viele Frameworks für meine Klienten entwickelt. Vielleicht mag das für dich noch neu und etwas abstrakt sein, doch für mich ist es reine Routine. Ich habe einen Videokurs, der dir hilft, dein Framework im Selbststudium zu entwicklen. Ich kann dir aber aus Erfahrung sagen, dass genau hier meine Klienten sich oft verzetteln, wenn sie es im Alleingang machen wollen. Genau zu diesem Schritt würde ich dir tatsächlich zu einem Coaching raten. Innerhalb von drei Stunden haben wir dein Framework entwickelt und dein Business wird sofort spürbar einfacher. Versprochen.

Kostenloses Mini-Coaching


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