Wie Sebastian Kühn seine Unternehmensvision schärfte, um maximale Wirkkraft mit Wireless Life zu erzielen

Wie Sebastian Kühn seine Unternehmensvision schärfte, um maximale Wirkkraft mit Wireless Life zu erzielen

sebastian kuehn

Die Herausforderung

Sebastian Kühn ist nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, sondern einer der deutschen Influencer, wenn es um die Themen digitales Nomadentum und ortsunabhängiges Arbeiten geht. Mit Wireless Life hat er ein Portal geschaffen, welches tausende von Menschen befähigt, mit Konventionen zu brechen und ein Lebens- und Arbeitsmodell zu entwerfen, welches sich auf die individuellen Bedürfnisse seiner Leser stützt.

In den vergangenen Jahren hat er viele Projekte angestoßen und genauso viele Erfolge damit erzielt. Und dennoch hatte Sebastian eine Unzufriedenheit in sich gespürt, die er zum Anlass nahm, genauer auf sich und seinen Lebensweg zu schauen. Er wollte sich weniger von tollen, neuen Ideen mitreißen lassen und Projekte sorgsamer auswählen, die im Einklang mit seiner Lebensaufgabe stehen. Doch genau hier liegt die Herausforderung. Was ist mein Lebensweg? Warum bin ich hier? Und welche Aufgabe habe ich zu erfüllen? Das ist nicht nur eine Frage, die sich Sebastian regelmäßig stellt, sondern auch der Rest der Menschheit.

Das Ziel

Das Ziel von Sebastian war es, seine Business- und Lebensentscheidungen, noch klarer an seiner Lebensaufgabe auszurichten. Dazu wollte er eine scharfe Vision von seinem Leben zeichnen, die auf seinen Werten basiert.
Außerdem ist Sebastian an einem Punkt in seinem Unternehmen, wo er diese Vision nicht nur in seinem Kopf haben darf, sondern sie muss transparent für Leser und Mitarbeiter sein. Denn zum einen möchte Sebastian nur Kunden anziehen, die kompatibel mit seinem Wertesystem sind und zum anderen braucht er Mitarbeiter, die in Einklang mit seiner Vision und seinen Werten agieren; und zwar selbstständig.

Die Lösung

Da Sebastian Ethik sehr wichtig ist, wandte er sich an Business mit Struktur. Der Ansatz von Business mit Struktur ist, dass Unternehmen eine Verantwortung gegenüber allen Interessengruppen haben. Das schließt den Inhaber, die Kunden, die Mitarbeiter, die Zulieferer, die Gesellschaft und den Staat mit ein. Natürlich ist es wichtig, dass ein Unternehmen Geld verdient und ausreichend Gewinne erwirtschaftet. Doch das ist nicht der Endpunkt eines Unternehmens. Geld ist wie Benzin in einem Auto. Wir müssen dafür sorgen, dass uns auf der Reise nicht der Sprit ausgeht. Doch wir machen keine Tankstellen-Tour, sondern verfolgen ein größeres Ziel.

1. Erst das Leben, dann das Business

Viele Unternehmer bauen sich ein Business auf, was sie unfrei macht. Der große Traum von Selbstbestimmtheit platzt und sie wachen in einem eigens geschaffenen Gefängnis auf. Das mag sich zwar äußerst dramatisch anhören, entspricht aber oft den Tatsachen. Das passiert dann, wenn man Geschäftsideen hinterher jagt, die das große Geld versprechen oder man ein Business aufbaut, welches beim Verkauf den großen Zahltag auslösen soll. Vielleicht geht der Plan auf. Dafür kennen wir die großen Erfolgsgeschichten. Aber für jede Erfolgsgeschichte gibt es mindestens 1000 Niederlagen.

Aus diesem Grund sehen wir diesen Weg nicht als sinnvoll an. Ja, es gibt Menschen, die im Lotto gewinnen. Doch wir alle wissen, dass Lotto spielen nicht sinnvoll ist und wir unser Geld lieber anders nutzen sollten.
Deshalb schauen wir uns im ersten Schritt an, wie das Leben des Inhabers im Allgemeinen aussehen soll. Wie soll dein Alltag aussehen? Was ist dir zum jetzigen Zeitpunkt besonders wichtig?

Wem diese Fragen schwer fallen, kann einen Schritt in die Vergangenheit gehen. Was wolltest du als Kind werden? Was hast du in deiner Vergangenheit gemacht, was dir wahnsinnig viel Freude bereitet hat? Was hat dir keinen Spaß gemacht?
Wenn wir uns deinem Leben auf diese Weise nähern, können wir klare Aussagen treffen, was du nicht mehr in deinem Leben möchtest und was du in deinem Leben unbedingt verankern sollst. Und wie schön ist es, dass man als Inhaber einer Firma seine Unternehmen so aufbauen kann, dass es für einen passt.

Sebastian ist bereits sehr stark auf dem Weg, sein Unternehmen so aufzubauen, dass es seinem Wunschleben dient. Das hat er bereits über die letzten Jahre intuitiv gemacht. Diese Übung half ihm, was er bereits gefühlsmäßig wusste, in klare Worte zu verpacken und das Bild seines idealen Lebens zu schärfen.

2. Der Weg über die Sterne

Eine (unternehmerische) Reise ist selten gradlinig. Wir befinden uns auf einem Abenteuer und der Weg geht mal nach links, mal nach rechts, mal in einen Wald hinein, dann durch eine Wüste und ab und zu müssen wir einen großen Canyon hinabsteigen. Auch wenn wir eine klare Vision haben und unser Ziel zu Beginn ganz deutlich sehen, ist es auf dem Weg nicht immer möglich, das Ziel im Blickfeld zu behalten.
Damit wir uns nicht verirren, wenn wir kurzfristig das Ziel nicht im Sichtfeld haben, können wir uns an den Sternen orientieren, denn diese sind immer sichtbar, egal, wo wir uns auf dem Weg befinden. Die Sterne sind unsere ganz persönlichen Werte.

Wenn wir uns darüber im Klaren sind, welche Werte wir vertreten, dann müssen wir diese zu Prinzipien formulieren. Ein Wert ist eine Abstraktion, ein Prinzip etwas Konkretes, welches im Alltag wiedergefunden werden kann.

Und wenn wir Klarheit über unsere Prinzipien haben, können wir schauen, wie wir diese in unserem Business bereits leben und können überlegen, was wir machen müssen, um diese noch stärker zu verankern.

Für Sebastian war dieser Teil der Übung besonders spannend. Er selbst ist sehr werteorientiert und möchte mit seinen Kunden ethisch und absolut transparent sein. In diesem Kapital bekam er das Werkzeug an die Hand, welches er nutzen konnte, um seine Werte nicht nur für sich, sondern auch für seine Mitarbeiter und für seine Kunden klar und anschaulich zu machen.

3. Die Unternehmensvision

Im letzten Teil der Übung geht es darum eine Vision zu formulieren. Hier gibt es immer wieder Fragen, was der Unterschied zu einer Mission ist. Eine Mission ist ein eher kurzes Statement. Darin wird beschrieben, was das Unternehmen ist, wem es helfen kann, welche Ziele und durch welches einzigartige Werteversprechen zu erreichen sind. Die Mission erstreckt sich über 3-4 Sätze und ist für die Öffentlichkeit bestimmt. So eine Mission erarbeiten wir im Bereich Brand innerhalb der Business-mit-Struktur-Methode.

Die Vision hingegen ist eine Erzählung, die sich über mindestens eine Din A4 Seite ergießt und nur für den internen Gebrauch ist. In dieser Erzählung wird detailliert beschrieben, welche Form die Firma angenommen hat, wenn sie “fertig” ist. Hier gehen wir auf Themen ein, wie Branchen, Produktportfolio, Jahresgewinn, Standorte, einzigartige Brand, Unternehmenskultur, Zeitpläne etc, ein.

Die Vision ist etwas Handfestes und Konkretes, welches wir durch unsere tägliche Arbeit erreichen können. Unsere abstrakten Werte helfen uns dabei, uns immer wieder orientieren zu können, um unseren Weg nicht zu verlieren.

In diesem letzten Teil hat Sebastian all seine Erkenntnisse, die er in den vorherigen Übungen gewonnen hat, zusammengezogen. Ein wichtiges Dokument ist entstanden, welches für ihn und seine Mitarbeiter der Dreh- und Angelpunkt im Geschäftsalltag ist. Diese Vision entwickelt sich im Laufe der Jahre auch weiter und sollte deshalb regelmäßig betrachtet und ggf. angepasst werden.

Die Ergebnisse

Sebastian konnte sich mit der Erarbeitung seiner Vision noch einmal zentrieren und überprüfen, welche Projekte seine Lebens- & Unternehmensvision unterstützen und welche ihn eher ablenken. Das hat ihm geholfen, sich von Projekten zu trennen, die weder sein Herz berührten, noch anderen einen massiven Mehrwert gab. Nun hat er freie Kapazität und Energie, die Projekte auszubauen, mit denen er das Leben seiner Mitmenschen zum positiven verändern kann. Und da er seine Vision nun transparent und klar kommuniziert, zieht es ebenso die Sorte von Menschen an, denen er im besonderen Maße helfen kann und will.

Fazit

Eine Vision auszuarbeiten, ist eine wichtige Grundlage, um im Arbeitsalltag die Projekte anzustoßen, die in der Endkonsequenz die größte Wirkkraft haben. Schon Seneca sagte: “Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.”

Dein nächster Schritt

Wenn du dich orientierungslos fühlst oder wie Sebastian noch stärker, persönliche Werte in deinem Unternehmen verankern möchtest, dann melde dich zum kostenlosen Mini-Coaching an.

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Melanie Retzlaff

Melanie ist Inhaber von Business mit Struktur, einem Weiterbildungs- & Coachingprogramm, das Unternehmern dabei hilft, Klarheit, Ordnung und Skalierfähigkeit in ihre Firma zu bringen. Das erreicht Melanie mit ihrer Methode, indem sie dem Besitzer hilft, ein Unternehmen aufzubauen, das von funktionierenden Strukturen und nicht von Menschen abhängig ist.

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marta rechul
Marta Rechul ist die Gründerin von Liberaudio. Gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin produziert sie online Hörbücher, die sie auf Audible vertreiben. Dafür arbeiten sie eng mit Sprechern, Technikern und Tonstudios zusammen. Aus dem Coaching mit Melanie konnte Marta sehr viel für Liberaudio ziehen. Begonnen hat sie mit dem Thema Branding und sich ganz grundlegenden Fragen nach ihrem Ambition Statement, also der Mission ihres Unternehmens gestellt.
Du bist deine Marke – so begeisterst du deine Kunden.
„In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“ Mit diesen Worten hat Augustinus Aurelius, ohne es zu wissen, eine wichtige Lektion für dein Branding beschrieben: Deine eigene Faszination. Wenn du nicht selbst von deinem Produkt überzeugt bist, wirst du auch niemand anderen überzeugen können – egal, was für ein Produkt du anbietest. Der Kern einer starken Marke ist also immer auch deine eigene Begeisterung.