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Video: Nimm deine Marke persönlich. Interview mit Ulrike Zecher

Ulrike ZecherUlrike erarbeitet Marken in drei Stufen: Sie hilft Unternehmern dabei, aus der eigenen Persönlichkeit heraus eine Marke zu gründen, steht ihren Kunden als Schreib-Coach zur Seite und erstellt Konzepte für Webseiten.

„Der Kern einer Marke ist deine Persönlichkeit!“

Über Nacht ein Online-Business aus dem Boden stampfen? In der Theorie ist das möglich – und endet vielleicht sogar erfolgreich. Praktisch braucht eine starke Marke aber ein stabiles Fundament. Das geht nur, wenn der Unternehmer seine eigene Persönlichkeit und Entwicklung mit einfließen lässt. Deshalb beginnt Markenarbeit bei Ulrike immer mit einem Blick nach innen und der Definition der eigenen Werte. Wie kann ich meine Einzigartigkeit als Unternehmer mit in die Marke packen? Denn: Dienstleistungen sind austauschbar. Menschen nicht.

Soll die Marke meinen Namen tragen?

Kommt darauf an. Ulrike verbindet ihren Namen, genau wie ihre Marke, mit der eigenen Persönlichkeit. Sollte sich an ihren Werten oder ihrer Leistung etwas ändern, entwickelt sich die Marke ganz natürlich mit. Für Angebote bzw. Produkte bieten sich dagegen Eigennamen an.

Melanie dagegen möchte ihren Namen nicht mit dem eigenen Unternehmen verknüpfen. Business mit Struktur ist als skalierbares Franchise-Unternehmen angelegt, dessen Leistung nicht von ihr als Person abhängen soll.

 

 

Sag mir, wer du bist: Was macht eine gute „Über mich“ Seite aus?

Hier soll nicht nur die persönliche Lebensgeschichte stehen. Es ist auch der Platz auf der Website, an dem die eigenen Standpunkte kommuniziert werden. Verbindlichkeit, Wertschätzung, Teamwork… schon anhand der Headlines soll der potentielle Kunde erkennen, welche Aspekte für eine gute Zusammenarbeit entscheidend sind und ob es sich lohnt, weiterzulesen. Sprache funktioniert also immer auch als ein Filter, der die „richtigen“ Kunden von den „falschen“ trennt.

Top oder Flop? Ohne Konzept keine gute Website.

Schöne Texte hin oder her: Die blumigsten Geschichten bleiben nicht im Kopf, wenn der Website das Gesamtkonzept fehlt. Egal, wohin er klickt: der Kunde soll an jeder Stelle erkennen, welche Idee die Marke antreibt. Dazu ist es wichtig, sich als Unternehmer erst einmal selbst darüber klar zu werden, warum man was für wen anbieten möchte. Am Ende sollte man das Konzept in einem einzigen Satz formulieren können. Aber auch langfristig ist ein handfestes Konzept die beste Basis, um zu kontrollieren, ob man mit seinen Kunden und Leistungen noch auf dem richtigen Kurs ist.

Warum „Perfekt“ nicht perfekt ist.

Keine Marke kann bei der Entwicklung ganz fertig gedacht werden. Es kommt der Moment, an dem man sich mit seinem Baby in die Welt wagen muss. Ulrikes Tipp: Einfach anfangen. Lieber mit einer Extraportion Selbstliebe und Selbstbewusstsein beim Ausprobieren lernen, als sich von zu großer Vorsicht und Perfektion aufhalten zu lassen. Um dabei möglichst produktiv zu sein, hilft es, sich nicht von zu vielen Ratgebern, Newslettern oder YouTube-Tutorials überschütten zu lassen, sondern dem eigenen Kopf Ruhe und Raum für Kreativität zu geben. Erst produzieren. Dann konsumieren.

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