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Warum eine starke Marke die Wertigkeit deines Unternehmens vergrößert

Methode Branding

Viele Unternehmer kleinerer Betriebe sehen ihre Marke als Logo und Farbpalette, die es auf Marketingmaterialien, wie die Website, Flyer und Visitenkarten zu nutzen gilt. Dabei ist deine Brand viel mehr als der Designaspekt deiner Firma. Deine Marke ist deine Stimme, die du hast. Mit dieser trittst du in die Welt und sagst den Menschen, wofür du stehst, warum du anders bist und was sie davon haben. Dabei entsteht eine Beziehung zwischen deiner Firma und den Konsumenten. Und diese Beziehung ist es, die dein Unternehmen wertvoll macht. Denn nur durch diese Bindung werden aus Interessenten Kunden, Stammkunden und Markenbotschafter.

Die Annahme, dass die Angebote, die du verkaufst, den Wert deiner Firma ausmachen, ist ein Irrglaube. Ja, mit ihnen beziehst du deine Einnahmen und lieferst eine Lösung für deinen Kunden. Doch Angebote ändern sich über die Jahre. Sie müssen immer weiter entwickelt werden oder werden ggf. komplett abgelöst. Das liegt daran, dass sich die Bedürfnisse deiner Kunden verändern. Eine Marke hingegen bleibt beständig. Die Investitionen in deine Brand sind also besonders wirkungsvoll, weil sie sich kumulieren.

Wenn du mit deiner Unternehmung erfolgreich sein willst und deinen Kunden wirklich helfen möchtest, dann solltest du für etwas stehen. Aussagen wie: „Jeder kann mit mir arbeiten“ sind nicht zielführend. Denn wenn du jeden ansprechen willst, dann wirst du am Ende niemanden ansprechen können. Deine Marketing-Messages werden unkonkret, verwirrend und langweilig sein. Konsumenten, die sich in diesem Gefühlszustand befinden, haben noch nie etwas gekauft. Wenn du jedoch eine klare Stimme entwickelst, die authentisch und kohärent ist und diese in allen Aspekten deiner Unternehmung verankerst, dann werden Menschen sich mit dir auseinander setzen, dich verstehen und über dich sprechen können.

Eine Bemerkung zu Unternehmern mit einer Vielzahl an Projekten: Ich arbeite mit einigen Klienten, die eine Vielzahl an Projekten haben. Ein E-Commerce-Store hier, ein Dienstleistungsangebot da und noch ein Online-Magazin auf einer anderen Domain. Und alles sind unterschiedliche Themen. Meiner Meinung nach ist dieses Vorgehen nicht sinnvoll. Der nichtvorhandene Fokus resultiert oft daraus, dass diese Klienten noch keine Klarheit über ihre Vision haben und mit den einzelnen Projekten noch keinen großen Erfolg gesehen haben. Zu leicht werden sie verführt, einer komplett neuen Idee nachzujagen. Der bessere Weg ist, eine starke Marke aufzubauen und seine Kreativität an den einzelnen Angeboten innerhalb der Marke auszuleben. Doch die Angebote müssen die Marke bedienen und dürfen dabei nicht aus der Reihe tanzen. Es muss ein großes Ganzes ergeben und darf den Kunden nicht verwirren.

Wie du eine starke Marke aufbaust

Branding funktioniert in drei Schritten. Der erste Schritt ist die Entwicklung deiner Marke. Dann geht es zur Implementierung und der letzte Schritt ist die regelmäßige Kontrolle oder auch das Management der Marke. Da eine Marke nur dann Außerordentliches leisten kann, wenn sie kohärent ist, muss darauf geachtet werden, dass die Markenpersönlichkeit von allen Mitarbeitern verstanden und gelebt werden kann. In der BmS-Methode setzen wir uns mit der Entwicklung der Marke auseinander.

1. Deine faszinierende Stimme

Da ich primär mit inhabergeführten Unternehmen arbeite, befassen wir uns als erstes mit der Persönlichkeit des Eigentümers. Was bringst du auf natürliche Weise mit, was dich faszinierend macht? Dieses Vorgehen ermöglicht es, deine Marke authentisch zu machen und dein Markenversprechen leichter einzuhalten. Wenn jemand auf natürliche Weise eher in der zweiten Reihe steht und Führungspersönlichkeiten unterstützt, als selbst eine zu sein, dann macht es wenig Sinn, sich als absolute Autorität zu positionieren. Er könnte nur mit sehr großem Energieaufwand sein Versprechen erfüllen und wird wahrscheinlich die Lust daran schnell verlieren. Genau die Person könnte sich aber als zuverlässiger Partner zeigen, der alles Erdenkliche unternimmt, um seine Kunden zum Erfolg zu bringen und sie ins rechte Licht rückt. Dieses Versprechen wird er besonders gut einlösen können und sich langanhaltend wohl dabei fühlen. Wenn du Klarheit darüber gewonnen hast, welche Rolle zu dir passt, dann kannst du in allen Aspekten deiner Unternehmung prüfen, ob deine Aktivitäten folgerichtig sind. Passen deine Angebote? Sind deine Marketing-Messages zielführend? Unterstützt die Art der Kundenbetreuung deine Brand? Hast du die richtigen Teammitglieder und die richtige Firmenkultur?

2. Dein Markenversprechen

Deine Marke ist ein Versprechen deinem Kunden gegenüber. Die Kohärenz der Marke sorgt dafür, dass der Kunde Vertrauen entwickelt. Das Versprechen ist dabei aber eher emotionaler Natur. Wie soll sich der Kunde fühlen, wenn er mit dir arbeitet? Glücklich? Befähigt? Entspannt? Mächtig? Wenn dir klar ist, welches Versprechen du deinen Kunden geben möchtest, dann kannst du auch hier in allen Aspekten deiner Unternehmung schauen, ob du dieses Versprechen einlöst und welche Möglichkeiten es weiterhin gibt, diesem gerecht zu werden.

3. Deine Abgrenzung zum Wettbewerb

Ich höre viele meiner Kunden sagen, dass es ihr Angebot so noch nicht gibt und sie deshalb keine Wettbewerber haben. Aus meiner Erfahrung ist dies aber eher selten der Fall. Wenn wir die Kundenbrille aufsetzen, dann sehen wir, dass die Kunden viele verschiedene Möglichkeiten haben, um ihr Problem zu lösen. Und dass sie eine Entscheidung treffen müssen, für welche Lösung sie ihr Geld ausgeben wollen und für welche nicht. Du als Leser hast diverse Möglichkeiten deine Business-Herausforderungen anzugeben. Du kannst dir ein Buch kaufen, BWL studieren, einen Berater beauftragen, einen Mitarbeiter einstellen, ein Wochenendseminar machen oder auf eine Konferenz gehen. Oder du lässt dich von mir coachen. Deshalb sind all die anderen Optionen, die du hast, mein Wettbewerb. Und ich muss dir dann sinnvoll präsentieren, dass Coaching eine für dich bessere Wahl ist. Eine klare Abgrenzung zum Wettbewerb ist also unbedingt erforderlich, um das Verständnis des Interessenten zu erhöhen und ihm die Entscheidung leichter zu machen.

4. Deine Mission

Deine Mission ist ein wichtiger Teil deiner Marke. Als Kunde möchte ich nicht nur wissen, was du machst, sondern was dein Antrieb dahinter ist. Als Konsument habe ich die Macht, mit meinen Käufen bestimmte Organisationen zu unterstützen. Eine klare Kommunikation über den Beitrag, den deine Firma für das Wohl deiner Kunden und darüber hinaus das Wohl der Gesellschaft leistet, ist ein wichtiges Instrument, um Kundenbeziehungen zu stärken.

Es gibt immer wieder die Frage, was der Unterschied zwischen einer Vision und einer Mission ist. Eine Mission ist ein Statement über die Existenzberechtigung der Firma und erstreckst sich über 4-5 Zeilen. Eine Vision hingegen ist ein internes Dokument, was erzählerisch und detailliert beschreibt, wo sich die Firma hinentwickeln will. Das bezieht ganz konkrete Dinge, wie Unternehmensgröße, Zielumsatz, Firmenkultur und Angebotsportfolio ein.

5. Brand-Management

Im letzen Teil schauen wir uns an, wie wir die Marke in das Unternehmen besser implementieren können und sicherstellen, dass sie auch von Mitarbeitern vollumfänglich verstanden wird und in der täglichen Arbeit Verwendung findet. Denn eine Marke wird nur dann stark, wenn sie stringent durchgezogen wird und das in allen Abteilungen des Unternehmens.

Deine nächsten Schritte

Nachdem du nun gesehen hast, wie wichtig die Marke ist und sie viel mehr als dein Logo ist, lade ich dich ein, dich noch weiter mit dem Thema Marke auseinanderzusetzen. Dazu habe ich ein kostenloses Booklets mit dem Titel: „Mache deinen Wettbewerb irrelevant“ entwickelt. Du kannst es dir hier runterladen.


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