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Business Tea mit Melanie - Mehr Kunden mit Direktmarketing

Na, trippelst du gerade mit den Fingern auf der Tischplatte herum und wartest auf neue Kunden? Dann wird es Zeit, über Direktmarketing zu sprechen. Genau das haben Elke, Michaela, Annette, Jessika und Melanie beim Business Tea #10 gemacht.

Aber was ist eigentlich Direktmarketing? Vereinfacht kann man sagen, dass du dabei immer im persönlichen Kontakt mit einem möglichen Kunden stehst. Zum Beispiel über ein Gespräch, Social Media oder E-Mails. Du versendest also keine Massen-Newsletter, sondern gehst ganz individuell auf dein Gegenüber ein. Das ist mit mehr Aufwand verbunden, aber auch mit einer höheren Erfolgsrate! Nur: wie findest du jemanden, der gerne hört, was du zu sagen hast?

 

Drei Möglichkeiten, neue Leads zu kontaktieren:

1. Sprich bestehende Kontakte an.

Wenn ein Kontakt schon in deiner Welt ist, sich zum Beispiel für deinen Newsletter angemeldet hat, hast du gute Karten. Denn du weißt, dass er sich für deine Themen interessiert und kannst nun gezielt auf seine Bedürfnisse eingehen. Vielleicht findest du auf seiner Website ein Thema, auf das du mit einer Blogartikel-Empfehlung reagieren kannst. Je individueller deine Nachricht ist und je größer der Mehrwert, desto besser.

Wichtig: Wirf nicht nach einer unbeantworteten Mail die Flinte ins Korn! In einer zweiten Mail kannst du zum Beispiel einen weiteren hilfreichen Artikel verlinken. Je nachdem, ob du mit einer Einzelperson oder einem Konzern sprichst, braucht es 3-8 Mails. Kommt nichts zurück, verabschiede dich mit einer freundlichen „Break-up-Mail“, bei der du deutlich machst, dass von deiner Seite nun erstmal nichts mehr zu erwarten ist. Das triggert die Torschlusspanik und sorgt für überraschend viele Rückmeldungen!

War da nicht noch was mit Datenschutz? Im Business Tea mit Melanie DSGVO für Experten-Unternehmen erfährst du, was erlaubt ist und was nicht.

2. Sorge für Trigger-Events.

Ob beim Meet-up, beim Business-Stammtisch oder in deinen Facebook-Gruppen: überall tummeln sich potentielle Leads, die das passende Problem zu deiner Lösung haben. Lauf mit offenen Augen und Ohren durch die Welt und – ganz wichtig – mit genug eigenem Content in der Hinterhand, den du im richtigen Moment empfehlen oder verlinken kannst, um auf dein Angebot aufmerksam zu machen.

3. Lass dich empfehlen.

Referrals sind das beste Marketing und du musst sie nicht dem Zufall überlassen! Sicher gibt es schon Fans von deinem Angebot und wohlwollende Leute im Netzwerk. Gehe bewusst auf diese Kontakte zu und bitte sie, dich mit potentiellen Leads, zu denen dein Angebot passt, zu verknüpfen.

Direkt Marketing: Jeden Tag ein bisschen.

Direktmarketing kannst du dir vorstellen wie ein Riesenrad: Im besten Fall steigen immer wieder neue Leute ein, drehen eine Runde in deiner Welt und werden anschließend zu Kunden. Es lohnt sich also, ständig für neue Passagiere zu sorgen – falls nicht, wirst du es bald mit Leerlauf zu tun haben. Der Effekt von Direktmarketing ist also immer etwas zeitversetzt und dann am größten, wenn du jeden Tag ein bisschen was dafür tust.

Keine Angst vor Ablehnung.

Du hast Angst vor dem berüchtigten „Nein danke!“? Brauchst du nicht. Schließlich geht es ja nie um deine Person, sondern immer darum, ob der Kontakt zu deinem Angebot passt – oder eben nicht. Ein Produkt, dass es jedem recht macht, ist in der Regel nicht spitz genug oder zu billig.

Ein Vorteil von Direktmarketing ist auch, dass du deine Thesen im Kleinen testen kannst und weder deinen Ruf, noch deine Ehre verlierst, wenn du damit bei einem Kontakt aneckst.

Und jetzt: Loslegen.

Ein Event besuchen, Kontakte durchsuchen, Kollegen anrufen oder ein CRM-System anlegen? Überlege dir, welchen kleinen Schritt du heute noch gehen kannst, um durch Direkt Marketing neue Leads zu gewinnen.

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