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Im Interview mit Business-Coach Stefan Knopf

Stefan KnopfWer bist du?

Sinnsucher, Feingeist und im Nebenjob Weltverbesserer. Ich gehöre zu den Menschen, die ihr Herz und Hirn erst in Einklang bringen müssen, um loslegen zu können. Dinge zu tun, ohne einen Sinn darin zu erkennen, fällt mir sehr schwer. Erst wenn etwas das Leben für mich UND andere auf irgendeine Weise besser, schöner oder angenehmer macht, fängt es an, in mir zu kribbeln.


Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist, seinem Herzen zu folgen. Besonders wenn das Konto leer ist, die Verwandten sich wünschen, dass man endlich etwas “Richtiges” lernt und in einem selbst die Frage aufkommt, ob man irgendwann mal „fertig“ ist.


Egal wo man auf der Reise ist, ich möchte jedem Mut machen, sein Leben und seinen Traum zu leben.


Das mit dem Bankkonto bekommt man mit der Zeit sehr gut in den Griff und die Verwandten werden mit der Zeit müde und ruhig. Nur das mit dem “fertig” ist so eine Sache. Kreative Menschen sind dafür, glaub ich, nicht geschaffen. Das Leben ist das größte Design, das jeder angehen kann, und es wäre schade, wenn man damit „fertig“ werden würde. Was macht man denn dann?

Was hast du gemacht, bevor du Business-Coach wurdest?

Ich habe mich im Leben viel ausprobieren können und eine Menge Spaß gehabt. Nach dem Abi habe ich als angehender Zeitungsredakteur gearbeitet, war mal Animateur und habe eine Stuckateur-Lehre gemacht, bevor ich „Architektur“ und „Innovation & Change“ studiert habe.


Ich habe es nie lange als Angestellter ausgehalten, daher war ich seit meinem Studium fast nur als Freelancer unterwegs. So konnte ich für Büros in Deutschland, Italien, der Schweiz, Malta und Kanada arbeiten.


Vor vier Jahren habe ich mich vom Leben als Freelancer verabschiedet und mein eigenes Unternehmen gegründet. Ich begleite Firmen als “New Work”-Berater bei Change-Prozessen mit Bedarfsanalysen und Machbarkeitsstudien für die Neugestaltung ihrer Büros. Dabei arbeite ich mit einer eigenen Methode, was mir die Arbeit extrem erleichtert hat. Durch meine Arbeit habe ich sehr viel über die Herausforderungen gelernt, vor denen Unternehmer und Führungskräfte jeden Tag stehen.

Was war dein Antrieb, Coach zu werden?

Ich habe selbst erfahren, wie hart die Kreativbranche sein kann.
Das war wirklich nicht immer lustig. Ich liebe Architektur und Design, aber die Art und Weise, wie wir kreative Höchstleistungen erbringen müssen, gehört dringend verändert!


Ich bin zu Business mit Struktur gekommen, weil mir am Herzen liegt, dass die neue Generation von Architekten und Designern in Unternehmen arbeiten kann, die ihre Kreativität fördern, ihre Gesundheit erhalten, Sinn stiften und trotzdem profitabel und effizient sind.

Warum hast du dich für Business mit Struktur entschieden?

Ich beschreibe es mal mit einem Bild aus der Architektur:
Beim Unternehmensaufbau ist es meist wie auf einer Baustelle, auf der es keinen Architekten, oder Bauleiter gibt. Es gibt Materialien und Handwerker, aber keinen Plan. Jeder fängt an, was zu machen. Überall, gleichzeitig. Chaos pur!


Im Gegensatz zu anderen Coaching-Modellen funktioniert die BMS-Methode wie ein Plan, der hinter allem steht. Erst gibt es einen Entwurf und Schritt für Schritt wird daraus ein Plan entwickelt, den man umsetzen kann.
Als Coach kann ich in diesem Modell die Rolle des Bauleiters übernehmen. Ich begleite den Prozess und sorge dafür, dass es weitergeht und stehe zur Seite, wenn etwas gebraucht wird.


Ich helfe dabei, Prioritäten zu setzen und die Gedanken wieder in die Bahn zu lenken, falls die kreativen Gäule durchgegangen sind oder sich auf Abwegen befinden.


BMS hat mich mit seinem umfangreichen und klaren System sowie der Lösungsorientiertheit überzeugt. Coach und Coachee können sich durch die Materialien voll auf das Gespräch konzentrieren und wirklich effektiv und effizient zusammenarbeiten.


Wo siehst du deine Expertise? Wem kannst du am meisten helfen?

Meine Expertise liegt im Needfinding und der Systemanalyse. Durch aktives Zuhören und eine gute Fragestrategie kann ich sehr schnell relevante Informationen filtern, spiegeln und zusammenfassen, Licht auf blinde Flecken werfen und Wünsche, Bedürfnisse und Ziele aus unsortierten, emotional geprägten Informationen schnell übersetzen.


Durch meine Tätigkeit als „New Work“-Berater und Planer bin ich mit Change- Prozessen vertraut und habe ein gutes Gefühl dafür entwickelt, was ein Team in den unterschiedlichen Wachstumsphasen herausfordert. Unternehmer, die ein Team aufbauen oder die Teamarbeit verbessern und angenehmer gestalten möchten, kann ich mit meinen Erfahrungen unterstützen.


Ich liebe kreative agile Arbeitsweisen und setze sie sehr gerne ein, weiß aber auch, wo deren Grenzen liegen und welche inneren und äußeren Faktoren es braucht, damit Teams überhaupt kreativ werden können. Systeme und Strukturen spielen dabei paradoxerweise eine sehr wichtige Rolle.


Unternehmer, die das kreative Potenzial ihres Teams fördern wollen, sind bei mir sehr gut aufgehoben.
Vor allem liegen mir dabei Unternehmen aus der Design- und Architekturbranche sehr am Herzen, denn oft leidet hier die Kreativität am stärksten.

Was sollten deine Klienten wissen, bevor sie mit dir arbeiten?

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Kreative die Welt anders wahrnehmen. Sie sind feinfühliger, leiser und fühlen sich im lauten Geschrei der Businesswelt oft sehr unwohl.

Dadurch neigen vor allem kreative Menschen dazu, ihre Arbeitsbedingungen anderen zu überlassen und leiden im Stillen unter den schlechten oder unpassenden Strukturen, die ihre Welt von außen bestimmen.


Ich mache es mir zur Aufgabe, Unternehmer dabei zu unterstützen, gesunde und erfüllende Arbeitsbedingungen für sich und ihr Team zu schaffen.
Mein Grundansatz ist, Kreativität und Freude blühen erst auf, wenn funktionierende Prozesse und Struktur den nötigen Freiraum dafür schaffen.
Ich bin überzeugt davon, dass Kreativität und wirtschaftliche Fähigkeiten sich gegenseitig unterstützen und nicht ausschließen.

Was ist etwas Ungewöhnliches, das nicht jeder von dir weiß?

Da gibt’s vieles. Ich bin zum Beispiel 27 Mal umgezogen, hab in acht Ländern gelebt und lebte, bis ich 36 war, fast nur in WGs, obwohl ich genug Geld gehabt hätte, mir eine Wohnung zu kaufen.


Ach ja, und ich springe in Pfützen und roll gern den Hang runter, suche vierblättrige Kleeblätter und schau mir gern die Welt auf dem Kopf an. Das hilft mir, das Wichtigste nicht aus den Augen zu verlieren.


Ich liebe es, die Welt wie ein Fünfjähriger zu betrachten, ohne den ganzen “Erwachsenen-Kram”. Ich finde es wichtig, über den ganzen Zahlen, Strategien und Plänen nicht zu vergessen dass unser Leben vor allem eines bringen soll: FREUDE!


Also nicht wundern, wenn ich im Coaching mal frage: „Was meint denn dein inneres Kind dazu?“

Was wünscht du dir für deine Klienten?

Ich wünsche mir für jeden, dass er wieder die Freude und Neugier findet, mit der er einmal vor Jahren in sein Berufsleben gestartet ist. Dass alte Hoffnungen und Träume wieder zu neuem Leben erwachen.


Sicherheit ist nicht das Gegenteil von Freiheit und Struktur ist nicht der Feind von Kreativität. Erst durch Stabilität im Business kommt das Gefühl von Sicherheit, das man braucht, um kreativ und innovativ zu arbeiten.
Wahre Freiheit besteht darin, die Rahmen und Grenzen seines Lebens so setzen zu können, wie es für einen selbst und andere am besten ist.

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